wie die Zeit vergeht

Hier ist wieder furchtbar viel los. So viel, dass ich heute mein Yoga abgesagt habe, nur damit ich Zeit habe, die Kinderbetten frisch zu beziehen. Ich war mal wieder den ganzen Nachmittag in der Schule, so dass ich nicht wusste, ob ich wirklich vor der Schlafenszeit der Kinder nach Hause komme. Also mussten die Kinderbetten am Morgen gemacht werden. Blöd, habe ich wieder mal aufs Yoga verzichtet, wo es mir doch so gut tut. Jetzt ist jedenfalls alles dringende erledigt, so dass ich wieder etwas Luft zum Atmen habe.

Meinen Gelenken geht es immer noch gleich schlecht, ansonsten habe ich, wie oben ja schon erwähnt, viel zu tun. Das Gute daran ist, dass ich gar keine Zeit habe, mich über das immer noch kalte Wetter zu ärgern :) Und der Vorteil an vielen Terminen ausser Haus ist, dass ich jedesmal am Beet vor dem Haus vorbei komme, in dem die Krokusse blühen und noch weitere Zwiebelblumen ihre Köpfchen aus der Erde stecken – das ist eine Freude und ich muss immer lächeln.

Da ich von Amtes wegen viel strukturieren und definieren muss, ist gleich auch noch unsere Beziehung mit strukturiert worden. Hubby und ich haben uns also mal hin gesetzt und beide unsere Bedürfnisse definiert. Ich habe ja eigentlich immer mit einem schlechten Gewissen die Abende verbracht. Einerseits das Bedürfnis, mich nach einem langen Tag einfach nur zurückziehen zu können, andererseits das schlechte Gewissen, weil ich doch meine Freizeit mit meinem Mann verbringen sollte. Nun habe wir unsere Bedürfnisse für Zweisamkeit und Einsamkeit definiert und eine Lösung gefunden, wie wir uns beide wohl fühlen. Und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr! Und die Beziehung ist viel spannender erfüllter geworden. Toll :)

Nebenbei haben wir mit Ella eine 10-Jährige, die schon in die Pubertät kommt. Ich brauche noch etwas Zeit, um damit klar zu kommen. Loslassen lernen und so. Aber wenn der Busen anfängt zu wachsen und man nie so richtig weiss, ob Ella sich kleinkindmässig auf meinen Schoss zurückziehen will, beleidigt (warum denn bloss…) in einer Ecke schmollt oder trällernd durchs Haus tanzt, dann muss ich wohl oder übel der Tatsache ins Auge schauen, dass Ella tatsächlich schon in die Pubertät kommt.

Das wars mal wieder von mir. Ich grüsse Sie alle ganz herzlich, Ihre

Kaisa

3 Antworten zu „wie die Zeit vergeht“


  1. 1 Peelia 26. März 2010 um 13:06

    Meine jüngste Schwester ist elf und ist eindeutig dabei, in den tiefe Pubertät zu schlingern. Anstregend (und ich bin noch nicht mal ein Elternteil!).


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