Archiv für Februar 2010

Sieh den Hut dort auf der Stange

Hallo liebe Leser von Kaisa Pekkala. Ich bin euer Gastautor für heute, und ich freue mich, dass ich hier schreiben darf. Hoffentlich gefällt’s euch und der Gastgeberin, obwohl ich fürchte, dass mein kleiner Beitrag an Nachdenklichkeit nicht ganz mithalten kann mit den letzten, die hier im Blog erschienen sind. Aber es ist eben eine kleine Sache, die mich persönlich gerade beschäftigt. Und passt damit vielleicht doch gut hierher:

In der Nähe meiner Wohnung gibt es eine relativ stark befahrene Kreuzung, an der ich auf dem Weg zur Arbeit links abbiegen muss. Die Ampel, die dort für Leute wie mich zuständig ist, funktioniert fast immer tadellos. Aber ab und zu – vielleicht einmal in zwei Monaten – macht diese Ampel etwas sehr Ärgerliches: Sie bleibt rot. Viel länger als sie sollte. Während alle anderen Autos an der Kreuzung fahren, anhalten, fahren, anhalten, stehe ich dann dort und kann im Rückspiegel der Schlange hinter mir beim Wachsen zusehen.

Es vergehen zwei Minuten, vier, sechs und schließlich sind es acht, und ich ärgere mich dreifach: Weil ich es eigentlich eilig habe – hat man ja immer irgendwie -, weil es furchtbar langweilig ist, da zu stehen und die Ampel anzustarren, und weil ich mir drittens saublöd dabei vorkomme, diesen dämlichen Hut zu grüßen, mich aber andererseits nicht traue, einfach bei Rot zu fahren, weil ich weiß, dass das richtig teuer werden kann und ein Fahrverbot nach sich zieht. Außerdem ist es zurzeit glatt, und – wie gesagt – viel Verkehr. Man könnte also nicht mal einen Unfall ganz ausschließen.

Irgendwann wird sie dann doch grün, oder ich entscheide mich, geradeaus zu fahren und einen Umweg in Kauf zu nehmen. Und frage mich dann, was man jetzt macht. Eigentlich sollte ich vielleicht irgendwo anrufen, aber ich weiß nicht mal, wo. Und sogar wenn, ich kann mir das Gespräch schon ziemlich detailliert vorstellen:

“Hallo, hier ist Gast Blogger, ich wollte eine Ampelfehlfunktion melden.”
“Guten Tag, worin besteht bitte die Fehlfunktion?”
“Naja, die Ampel ist rot.”
“Das ist normal, machen Sie sich keine Sorgen.”
“Ja, aber sie wird gar nicht grün.”
“Ja, das kommt mir auch immer so vor.”
“Nein, so meine ich das nicht! Ich habe auf die Uhr gesehen! Es waren fast zehn Minuten.”
“Manchmal ist die Rotphase eben etwas länger.”
“Ich will mich aber nicht beruhigen!”
“Nun be- oh. Naja, sehen Sie, was soll ich denn da jetzt machen? War die Ampel eben mal etwas länger rot.”
“Ich bin nicht verrückt!”
“Ich verstehe schon. Können Sie mir bitte Ihre Adresse geben, Herr… äh, Blogger, wir schicken dann jemanden, der Ihnen hilft.”

Naja. Man darf im Auto ja sowieso nicht telefonieren.

——

Vielen Dank liebe/r Gastblogger/in für diesen Beitrag :)

Hier hat Muriel übrigens die Liste aller Teilnehmer veröffentlicht.

Der Wert eines Menschen

Ich habe geahnt, dass meine letzten beiden Artikel sehr kontrovers sind. Nun habe ich ein mail bekommen, das viele Fragen aufwirft. Ich finde Diskussionen über Lebensphilosophien sehr spannend und interessant, weshalb ich nochmals zu den unteren beiden Artikeln Stellung beziehen möchte.

Ein lieber Mensch hat mir unter anderem folgende Aussagen per mail geschickt:

Man kann diese beiden Leute nicht vergleichen. Eine Lehrerin, die so viele Leben berührt hat, kleine Kinder hat also auch da aktiv ist, jemand der noch voll im Leben steht und noch recht jung ist kann man nicht mit einer fast 80 jährigen zurückgezogen lebenden Frau vergleichen. Hat das Leben der Lehrerin mehr Wert als das Leben der Tante? Hat ihr Leben daher auch mehr Wert als meines, weil ich keinen Mann oder Kinder habe und sicher kein halbes Dorf zu meiner Beerdigung kommen würde? Hat ein Leben eines armen Menschen, der z.B. in Haiti im Erdbeben ums Leben gekommen ist und in seinem Leben nie viel erreicht hat, mehr Wert, als das von der Tante? Ich glaube, das können wir alle nicht beurteilen.

Nein, niemand kann den “Wert” eines Menschen beurteilen. Jedenfalls nicht den absoluten. Das wollte ich auch nicht. Ich hatte die Frechheit, dazu zu stehen, dass mir ein Mensch wertvoller ist als ein anderer. Und das möchte ich hier nochmals erklären.

Ich möchte nochmals auf den Wert zu sprechen kommen. Denn hier steckt eine Lebensphilosophie dahinter, die ich spannend finde zu diskutieren. Aus dem obigen Zitat lese ich verschiedene Aspekte des Wertes heraus. Wert soll sein, viele Menschen zu kennen, verheiratet zu sein und Kinder zu haben. Ich lese heraus, dass Menschen, die nicht in Europa oder den USA wohnen, nie ein solch wertvolles Leben wie wir haben können, weil sie nicht die gleichen Sachen erreichen können wie wir. So wie ich das Zitat verstehe, soll Wert an materiellen (im Sinne von fassbaren) Dingen gemessen werden.

Für mich geht es aber beim Wert um ganz was anderes.  Und dies ist meine Lebensphilosophie. Ich bin mir bewusst, dass es noch unzählige andere Möglichkeiten gibt, quasi einen Sinn im Leben zu finden. Dies hier ist meine Interpretation vom Wert eines Menschen, wie er für mich alleine gilt. Für mich spielt es keine Rolle, wie abgeschieden ein Mensch lebt, ob er Kinder hat oder nicht, wie viele Menschen er kennt, in welchem Teil unserer Welt er wohnt. Für mich zählt der Mensch allein. Nicht die Sachen, die wir anhäufen, nicht die Stellen, zu denen wir uns hoch arbeiten, nicht die Armut, die uns umgibt definiert, wer wir sind. Wir sind das, was wir daraus lernen. Ich definiere mich nicht durch meinen Mann, meine Kinder, mein Haus, mein Amt oder meine Ausbildung. Ich wachse an all meinen Aufgaben und all diese Aufgaben formen mich und machen mich zu der Person, die ich jetzt bin.

Mein Leben hat mein Ich geformt. Und dieses Ich nimmt meine Umwelt wahr. Dieses Ich nehme ich von anderen Menschen wahr. Ich nehme die Freude, die Unbekümmertheit, die Schwere oder auch den Ballast wahr, den mein Gegenüber mit sich trägt. Und ich nehme wahr, wer bereit ist zu wachsen und vor allem auch nehme ich wahr, wer gewachsen ist, wer bewusst Fragen gestellt hat und für wen meine Zeilen kein unverständliches esoterisches Geschwafel sind. Dieser Reichtum an Leben und Weisheit berührt mich. Das ist für mich das Wertvolle an unser aller Leben. So kann mir ein Eremit, der sein Leben lang meditiert hat oder auch “nur” für sich alleine in seinem Hüttlein gehaust hat oder ein Ureinwohner, der im Rhythmus der Natur lebt, eine Bloggerin ohne Kinder, die jeden Tag geniesst, weil sie sich bewusst ist, wie wertvoll er ist einfach mehr geben und mich mehr berühren als Partykönig, der hunderte Menschen kennt. Nach einem Kontakt mit Menschen, die für mich wertvoll sind, gehe ich reicher und inspirierter heim – das ist berührend für mich und lässt mich manchmal einfach vor Glück weinen. Dies sind die Menschen, die für mich und mein Leben wichtig sind.

Das meinte ich mit Wert. Meine Tante hat mich nie im Innersten berührt, die Lehrerin meiner Tochter jedoch schon. Darum habe ich mir angemasst zu urteilen über den Wert der beiden Menschen. Natürlich sollte ich das nicht tun. Für mich persönlich ist jedoch die Lehrerin, die ich kaum gekannt hatte, trotzdem wichtiger als meine Tante.

Vielleicht werden Sie Sich jetzt fragen, ob Sie in meinen Augen wohl wertvoll sind oder nicht. Ob ich wohl alle Menschen so taxiere. Nein! Ich gehe offen und positiv auf alle Menschen zu und freue mich über die wundervollen Begegnungen mit Menschen, die so reich und tiefgründig sind, dass sie eine Bereicherung für mein Leben sind. Ich bewerte keine Menschen (auch wenn dies hier vielleicht so erscheint). Ich wollte nur eine Erklärung für meine Gefühle finden. Und die Extremsituation zweier Hirntumore in meinem Bekanntenkreis und der Tod liessen mich in Worte fassen, was bis jetzt nur als Gefühl oder vage Ahnung in mir vorhanden war.

Alle Menschen sind auf ihre Art wertvoll, nur die einen berühren mich damit und die anderen halt nicht.

Kaisa

sehr traurig

Nach meinem Artikel gestern habe ich noch lagen gegrübelt. Eigentlich tut mir meine Tante sehr leid. Warum ich so wütend bin und auch so lieblos geschrieben habe, hat einen Grund (es wird leider sehr traurig):

Anfang Mai letzten Jahres hatte die Lehrerin meiner Tochter vor der halben Klasse einen “Anfall”. Sie fing an zu schreien, hat sich zum Fenster hinaus übergeben und hat nicht mehr aufgehört zu schreien. Fast eine Stunde lang, bis der Notarzt die Ambulanz gerufen hatte und die ihr etwas zur Beruhigung gespritzt hatten. Meine Tochter hatte das Glück, dass sie im Textilen Werken war und nur die völlig aufgelösten Klassenkameraden mitbekommen hatte. Den Eltern wurde mitgeteilt, dass die Lehrerin einen Zusammenbruch erlitten hatte. Das war ein Freitag.

Am Montag erfuhren wir, dass sie einen Hirntumor hatte. Ich bin aus allen Wolken gefallen, wusste ich doch durch meine Tante so in etwa, was es bedeutet. Der Tumor sollte operativ entfernt werden, der Termin wurde jedoch immer wieder verschoben, weil das richtige Team diese Operation am frühen Morgen machen wollte – ausgeschlafen, weil es scheinbar schwierig werden sollte. Eine unglaublich lange Zeit für die Lehrerin, die zur Sicherheit im Spital bleiben musste. Schliesslich muss sie fast drei Wochen auf die Operation warten.

Während dieser Zeit im Spital wünschte sie so viel Besuch wie möglich. Lange traute ich mich nicht, hin zu gehen. Schliesslich ging ich doch, meine Tochter wollte mit kommen. Der Besuch war sehr aufwühlend. Das Zimmer war voll Menschen. Die Lehrerin sprach in einem unheimlichen Redeschwall. Sie erzählte, wie sie verwirrt und orientierungslos durch die Gänge des Spitals lief – wohl wegen der starken Medikamente. Sie erzählte von ihren Ängsten und ihren Hoffnungen. Sie hatte ihre harte Schale abgelegt, wir sahen nur noch ihren weichen Kern. Ich hatte immer gedacht, dass sie – so streng und hart sie war – meine Tochter nie wirklich richtig gesehen hat. Ich dachte, bei ihr zählt nur Leistung. Doch beim Besuch konnte ich miterleben, wie falsch meine Einschätzung war. Diese Frau sah direkt ins Herz aller Leute. Sie gab jedem einzelnen Besucher etwas mit fürs Leben, schenkte allen so viel Weisheit und Wärme, dass ich überwältigt war.

Nach dem Besuch bei ihr wurde mir bewusst, an welch seidenem Faden ihr Leben hängt. Ich musste noch einmal zu ihr, mich quasi verabschieden. Da ihre Operation erneut um einen Tag verschoben wurde, hatte ich die Gelegenheit, sie noch einmal zu sehen. Ihr einen ganz persönlichen Glücksstein vorbei zu bringen und ihr Kraft und Glück zu wünschen und ihr zu danken für alles, was sie für unsere Kinder getan hat.

An einem Donnerstag Ende Mai wird sie 9 Stunden lang operiert. Und schon am Samstag kann sie zurück auf die normale Abteilung. Alles ist gut gegangen, alle sind wir erleichtert. Die Kinder atmen auf und sind spürbar erleichtert. Eine Mutter erzählt mir, dass sie vorbei geschaut hat. Die Lehrerin war halbseitig gelähmt und konnte nicht sprechen. Laut Schwestern aber würde sich das wieder geben, würde sie wieder sprechen können (etwas, das ihr sehr wichtig war).

Eine Woche später, vier Wochen nach dem Zusammenbruch, stirbt sie an Komplikationen.

An der Beerdigung ist die Kirche voll. Es findet eine Übertragung ins Krichgemeindehaus statt. Das halbe Dorf ist anwesend, denn die Lehrerin war überall dabei, an jedem Anlass. Hat alle gekannt und Generationen von Schülern unterrichtet, ihnen ihre Lebensweisheiten mit gegeben. Hat jeden einzelnen Besucher an ihrem Sterbebett im tiefsten Herzen berührt und sie reicher wieder gehen lassen.

Wir waren unendlich traurig.

Und da stieg erstmals meine Wut auf. Warum darf meine Tante leben, die Lehrerin meiner Tochter aber nicht. Warum muss meine Tochter das mit erleben. Es ist nicht gerecht. Meine Trauer um die Lehrerin von Ella ist noch so gross, dass ich noch immer wütend bin auf meine Tante, obwohl sie nur Mitgefühl, Trost und ebenfalls Trauer verdient hätte. Liebe Bige, ich hoffe, du verzeihst mir das!

unberührt

Ich habe eben erfahren, dass meine Taufpatin (die Schwester meiner Mutter) wieder einen Schlaganfall hatte. Sie ist 79 und hatte vor 20 Jahren einen Hirntumor, der operativ entfernt wurde. Seither litt sie an Epilepsie. Die Medikamente waren gut eingestellt, dass sie hätte ein normales Leben führen können. Sie bekam aber Panikattacken und traute sich nicht mehr aus dem Haus. Bis vor einem Jahr hauste sie in einem völlig verwahrlosten Haus (Heizung, Kühlschrank, Badewanne und Dusche funktionierten z.B. schon lange nicht mehr, gegessen hat sie kaum, geschlafen hat sie am Tag, weil sie nachts zu grosse Angst vor Einbrechern hatte), aber aus dem Haus wollte sie nicht raus. Dann vor einem Jahr hatte sie den ersten Schlaganfall, seitdem ist sie halbseitig gelähmt. Sie wurde in ein Pflegeheim gebracht, in dem sie nun das Leben führen kann, das sie sich immer “erträumt” hat, nämlich von vorne bis hinten bedient werden und nichts mehr selbst tun zu müssen. Das führte dazu, dass sie nicht mal mehr zum Essen aufstand, sich nicht mal aufsetzte. Geschweige denn, an die frische Luft raus ging. Seit einem Jahr liegt sie nur im Bett und grübelt – keine Zeitung, kein Fernsehen, kein Internet. Geistig ist sie sehr fit, wenn sie wollte, könnte sie noch vieles. Ich weiss, ich klinge sehr sarkastisch und vielleicht auch etwas böse. Aber diese Frau hat sich ihr Leben lang versucht Liebe zu erkaufen und war dann enttäuscht, wenn niemand lange bei ihr blieb oder sich für längere Zeit um sie kümmerte.

Jetzt hatte sie wieder einen Schlaganfall, nach dem es ihr erst gut ging. Dann aber verlor sie das Bewusstsein. Sie atmet selbstständig, ihr Herz schlägt kräftig. Das erinnert mich an die Zeit, als ich in einem Altersheim arbeitete. Dort waren zwei Frauen im gleichen Zimmer, die schon scheinbar ewige Zeiten nicht mehr ansprechbar waren. Man musste sie füttern und ihnen Wasser einflössen, sie immer wieder umbetten und sie lagen einfach nur so da und konnten nicht sterben. Etwas hat sie noch zurück gehalten. Etwas war noch nicht fertig gedacht, vielleicht eine Aufgabe in ihrem Leben noch nicht erfüllt. Und genau an diese Frauen erinnert mich meine Tante. Ein Leben voller Möglichkeiten, ein zweites Leben geschenkt bekommen und niemanden damit berührt. Keine Spuren hinterlassen, keine Herzen erwärmt. Und jetzt einfach nicht gehen können – wahrscheinlich noch lange nicht.

Etwas wütend macht mich diese Geschichte, denn so viele wertvolle Menschen müssen viel zu früh gehen. Ich weiss, wer bin ich schon um ein Leben nach seiner Wichtigkeit zu beurteilen. Aber die Geschichte meiner Tante lässt mich immer wieder darüber nachdenken und meist hinterlässt es ein Gefühl der Ungerechtigkeit und Wut und Trauer. Darum macht mich diese Nachricht heute nicht wirklich traurig. Schade, sehr schade! Aber auch mich wollte sie kaufen, hat mich mit übertriebenen Liebesbekundungen überhäuft und meine Aufmerksamkeit genossen. Und sich nie auch nur einen Augenblick für mich interessiert. Jeder Wunsch wurde mir erfüllt, Hauptsache ich war da für sie, habe zugehört, sie bedient und ihr meine Liebe geschenkt (zu einem Zeitpunkt, in dem sie noch völlig gesund und selbstständig war). Und als sie von mir nicht mehr genügend Aufmerksamkeit bekam, hat sie sich jemand anderen gesucht. Und so weiter, so ging das mit all ihren Bekannten. Letztendlich ist niemand geblieben. Keine Spuren, keine Liebe, niemanden im Innersten berührt…

Traurig.

Kaisa

Biokiste

Ich bekomme jetzt auch eine :)

Jeden Freitag frisches Bio-Gemüse und -Obst direkt vor die Haustüre. Ist zwar teuer, aber irgendwie passt das zu mir im Moment. Ich habe nämlich wirklich kaum mehr Zeit, richtig einkaufen zu gehen. Und ich lerne neue Sachen kennen. Rechts zum Beispiel (zwar etwas schwer zu erkennen) Hirschhornwegerich. War lecker im Salat, nicht so intensiv wie Rucola (obwohl ich den ja liebe, weil ich nicht gerne faden Salat habe – musste als Kind jeden Tag den immer gleichen Salat mit der immer gleichen Sauce essen, das hat Spuren hinterlassen ;) War alles sehr lecker. Die Möhren waren nicht ganz so süss wie die vom Biobauern hier im Dorf. Aber die Kiwis (übrigens aus der Schweiz) schmeckten wunderbar!

Alles in allem wirklich eine tolle Idee und ich freu mich schon auf alles, was noch kommen wird!

Kaisa

Bfasdmzbhudesevwigs

Erst mal: mir geht es gut, uns allen geht es gut. Hier passiert nur so viel Leben, dass ich keine Zeit mehr gefunden habe, zu schreiben oder zu lesen. Das tut mir sehr leid! Ich vermisse Sie alle und das Schreiben und Reflektieren auch.

Nun habe ich mich schon vor längerer Zeit für Bfasdmzbhudesevwigs angemeldet. Ich freue mich auf den Artikel, der hier erscheinen wird :) Und für mich ist es eine wunderbare Gelegenheit, auch wieder einmal zu schreiben. Ich funktioniere im Moment nur noch nach dem Motto: das, das am meisten stresst, wird als nächstes erledigt. Mein Amt braucht fast all meine Zeit (und Olympia auch ein bisschen ;). Es ist so eine Sache mit dem Amt. Lohn bekomme ich fürs ganze Jahr so viel wie mein Hubby in einem Monat. Ich arbeite so zwischen 15 und 30 Stunden die Woche. Und alles von zuhause aus, ohne fixe Bürozeiten. Sie könnten sich sicher vorstellen, wie mein Haushalt darunter leidet. Auch Hubby hat gelitten. Im Moment ist er an einer Weiterbildung – die Distanz tat gut. Denn so haben wir gemerkt, wie wir uns vermissen. Hubby muss noch klar kommen mit der Situation, eine Frau zuhause zu haben, die Abend für Abend am Computer sitzt und – nein, leider nicht bloggt, sondern arbeitet. Ich find’s total toll und liebe es (meistens zumindest). Nur das Zeitmanagement hab ich gar noch nicht im Griff. Ich glaube, das ist das Problem am älter werden: zu wenig Zeit für all die tollen Dinge, die man gerne machen würde!

Eins muss ich aber noch los werden: ich dachte ja, Sie haben mich schon völlig vergessen. Doch die Statistik sagt etwas ganz anderes. Und das finde ich unheimlich lieb von Ihnen! Dass Sie trotz meines langen Schweigens immer noch vorbei schauen :) DANKE!


Schneestern

… mehr von früher

… mehr lesen über

©

Sämtliche Textbeiträge und Fotos sind, soweit nicht anders vermerkt, mein Eigentum und dürfen nicht ohne meine schriftliche Erlaubnis verwendet werden.
Für die Inhalte der in diesem Blog verlinkten Seiten sind ausschliesslich die jeweiligen Inhaber/Betreiber verantwortlich. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von den Inhalten sämtlicher in diesem Blog verlinkten Webseiten sowie den dort zu findenden, weiterführenden Links und mache mir die jeweiligen Inhalte nicht zu eigen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.